Persönlich

Mein Leben lang habe ich in Basel gelebt, wo ich auch 1966 zur Welt gekommen bin. Mit äusserster Sesshaftigkeit habe ich in dieser Stadt nicht nur die Schule, sondern auch mein Studium der Germanistik absolviert, und mir nebenbei einen schönen Freundeskreis aufgebaut.

Da wir auch die Ferien als Kinder  immer in den Schweizer Bergen verbracht haben – meine Eltern blieben beim Bewährten – und ich nie grosses Fernweh verspürte, habe ich bis heute nicht viel von der Welt gesehen; sie wurde mir allerdings nähergebracht durch eine Vielzahl von Lektüren: Autorinnen und Autoren aus aller Herren Länder erschlossen mir mit ihren Figuren und Erzählungen die Welt. Ich habe mit ihnen gelitten und geliebt, aber natürlich auch gehasst und gezittert.

Auch in meinem Beruf ist die Sprache zentral: Ich bringe Zweit- und Fremdsprachigen das Deutsche näher, aber auch, so hoffe ich, die Liebe zur Sprache und Sprachen an sich, die Begeisterung für das Wort.

Als ich im Jahre 2012 meinen ersten Erzählband «Der Student» veröffentlichte, war ich mir bewusst, dass dem schmalen Buch nur ein kleiner Radius beschieden sein würde. Dennoch war es eine Genugtuung, mein gedrucktes Buch in den Händen zu halten, meine Texte in die Welt zu lassen. 2019 erschien dann ein zweiter Band mit Kurzgeschichten: «Die Essenz der Brombeere». Die Entwicklung, die sich vollzogen hat, spiegelt sich in den Texten wieder.

Neben der Sprache und der Literatur liebe ich meine Freunde, liebe ich Pferde und fast jedes Tier mit einem Fell, liebe ich das Meer, einen gelungenen Tag,  liebe sarkastischen Humor, italienisches Essen, die Abendstille vor dem Schlafengehen und nicht zuletzt dein Lächeln im Gesicht.